Mitarbeiter und Vorsorge

Dank teilautonomen PK-Lösungen: Aussicht auf 20% mehr Altersrente

Bild: AXA
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Die Lebenserwartung steigt, das Zinsumfeld bleibt auf unbestimmte Zeit tief, die politischen Rahmenbedingungen werden schwieriger: Das ist Gift für das künftige Renteneinkommen der Versicherten. Nur teilautonome Lösungen ermöglichen höhere Leistungen für versicherte KMU und ihre Mitarbeitenden.
 

Die 1. und 2. Säule sollen nach der Pensionierung ein Renteneinkommen von rund 60 % des letzten Einkommens garantieren und damit den gewohnten Lebensstandard sichern. Doch mit der gestiegenen Lebenserwartung, dem vorherrschenden Tiefzinsumfeld und den politischen Rahmenbedingungen wird es zunehmend schwieriger, diesen Wert zu erreichen. Während der Beitrag der AHV zum späteren Renteneinkommen bis dato weitgehend unverändert geblieben ist, steuert die 2. Säule immer weniger dazu bei, da sich die Verzinsung auf den Altersguthaben und der Umwandlungssatz im Überobligatorium stetig reduzieren. Diese Entwicklungen wirken sich je nach Versicherungsmodell unterschiedlich auf die Versicherten aus.

Der Umwandlungssatz ist wichtig … 

Diese für die Versicherten unvorteilhaften Entwicklungen haben die AXA als grösster KMU-Versicherer der Schweiz bewogen, sich nur noch auf teilautonome Lösungen zu fokussieren. Wir haben uns Ende 2018 deshalb aus der Vollversicherung verabschiedet. 

 

Mit der Anfang 2019 vollzogenen Transformation in teilautonome Vorsorgelösungen können wir den Umwandlungssatz länger stabil halten.

Wären wir weiter in der Vollversicherung geblieben, hätte der Umwandlungssatz im Überobligatorium gemäss unseren Modellen notgedrungen weiter gesenkt werden müssen. Der Umwandlungssatz ist wichtig, um später eine faire Rente zu erhalten. Er gibt an, zu welchem Satz das in der Pensionskasse angesparte Altersguthaben in eine Rente umgewandelt wird. Bei einem Altersguthaben von 100 000 Franken ergibt sich beim aktuellen Umwandlungssatz von 6,8 % im Obligatorium eine jährliche Rente von mindestens 6800 Franken.

Mit der Anfang 2019 vollzogenen Transformation in teilautonome Vorsorgelösungen können wir den Umwandlungssatz länger stabil halten und die Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Rentnern reduzieren.

Die drei ehemaligen Vollversicherungsstiftungen sind mit einem starken Deckungsgrad von durchschnittlich 110,5 % – und ohne laufende Rentenverpflichtungen – in die Teilautonomie gestartet. Firmen und ihre Angestellten erhalten somit bessere Konditionen, und gleichzeitig kann die Generationenfairness in der 2. Säule erhöht werden.

… aber der entscheidende Hebel ist die Verzinsung

Doch wo liegt nun der Unterschied zwischen voll und teilautonomen Versicherungen? Teilautonome Lösungen versichern die Risiken Tod und Invalidität. Anders als bei der Vollversicherung wird das Anlagerisiko von der Sammelstiftung getragen und von dieser angelegt. Die Versicherten tragen in der Teilautonomie also die Anlagerisiken, profitieren aber von tieferen Prämienbeiträgen und vor allem – und das ist entscheidend – von einer attraktiven Verzinsung; dem entscheidenden Hebel für das Altersguthaben.

Der Zinseszinseffekt führt in einem Arbeitsleben bis zur Pensionierung zu erheblich höheren Altersguthaben und -renten.

So ist allein in den vergangenen zehn Jahren die Verzinsung in der Vollversicherung auf rund 1 % gefallen, während sie in der Teilautonomie mit mehr als 2 % stabil geblieben ist. Das mag auf den ersten Blick bescheiden wirken. Doch der Zinseszinseffekt führt in einem Arbeitsleben bis zur Pensionierung zu erheblich höheren Altersguthaben und -renten. Für die Mehrheit der in der Teilautonomie Versicherten besteht die Aussicht, dass die Altersrenten aus der 2. Säule rund 20 % höher ausfallen als bei gleichem Einkommen in der Vollversicherung. Das macht pro Monat mehrere Hundert Franken aus.

Sicherheit und Nachhaltigkeit

Auch geht die höhere Rendite kaum auf Kosten der Sicherheit. Anders als bei Vollversicherungen ist eine temporäre Unterdeckung erlaubt, die durch die Kapitalmärkte über die Zeit wieder ausgeglichen werden kann, ohne dass sofort Sanierungsmassnahmen nötig werden. Bei einem allfälligen Anlageverlust erhalten die Versicherten auf dem BVG-Obligatorium trotzdem den gesetzlichen Mindestzins. Unser teilautonomes Angebot steht auf einem sicheren Fundament. Selbst wenn die Kurse an den Finanzmärkten im doppelten Prozentbereich einbrechen, wie zum Beispiel während der Finanzkrise 2008/09, so würde der Deckungsgrad unserer Stiftungen gemäss unseren Modellen nicht unter 99 % sinken. Diese Sicherheit erreicht unser Asset Management mit einer stringenten auf Nachhaltigkeit fokussierten Anlagestrategie.

Teilautonome Lösungen sind für die Versicherten deshalb deutlich attraktiver, fairer und flexibler.

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