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Gesundheit

Gesund essen ist nicht schwer

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Zurzeit gibt es einen regelrechten Hype um die «richtige» Ernährungsform. Bei dieser Vielzahl an Ratschlägen den Durchblick zu behalten, ist schwierig. Haben wir den einfachen, natürlichen Zugang zum Thema Essen verloren?

Gesund essen liegt voll im Trend. In den sozialen Medien werden unzählige Diäten und teilweise extreme Ernährungsformen rege diskutiert. Vegan, Paleo, Pegan, Rohkost, Low Carb, Intervall-Fasten – die einen behaupten dies, die anderen das genaue Gegenteil. Und alle scheinen sie überzeugt, endlich die ideale Lösung gefunden zu haben. Der Eifer, «richtig» zu essen, kann beinahe religiöse Züge annehmen. Dass wir uns so intensiv mit dem Thema Essen auseinandersetzen können, zeigt, wie gut es uns geht: Wir haben genug Zeit, Kraft und Geld, um unsere Ernährung immer weiter zu optimieren. Ein Luxus, der weltweit einer kleinen Minderheit vorbehalten ist.

«Richtig» essen um jeden Preis?

Und doch: Wer Job, Familie und eine volle Agenda hat, stösst schon mal an seine Grenzen. Sich eingehend informieren, richtig einkaufen, extra gesunde Rezepte nachkochen – das ist ein hoher Anspruch, an dem viele scheitern. Zurück bleiben Verunsicherung und ein schlechtes Gewissen. Das ist unnötig. Denn gesunde Ernährung ist nicht Superhelden vorbehalten. Sie muss nicht perfekt, sondern einfach und alltagstauglich sein. Und sie darf für jeden und jede anders aussehen. Vorausgesetzt, Sie sind gesund und aktiv, genügen als Orientierungshilfe drei einfache Prinzipien.

3 Regeln für gesunde Ernährung

  • Extreme vermeiden. Wahrscheinlich fahren Sie am besten mit einer bunten, abwechslungsreichen Mischkost: Essen sie alles, aber massvoll. Die traditionelle Lebensmittelpyramide zeigt, wovon wir mehr bzw. weniger essen sollten.
  • Zurück zur Natur. Kaufen Sie Rohstoffe in ihrer naturbelassenen Form, am besten frisch und saisongerecht. Soweit Ihr Budget es erlaubt, achten Sie auf Qualität und Herkunft. Tipp: Beim rohen Verzehr bleiben wertvolle Nährstoffe am besten erhalten.
  • Bewusst geniessen. Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme! Genuss und Gemeinschaft gehören unbedingt dazu. Nehmen Sie sich daher Zeit für eine ausgiebige Pause und entspannen Sie sich. Damit unterstützen Sie auch die Verdauung.

Auf den Bauch hören

Gerade dieser dritte und letzte Punkt hat es in sich! Viele von uns sind es gewohnt, körperliche Bedürfnisse zu vernachlässigen. Insbesondere bei Stress spüren wir uns weniger gut. Der Kopf übersteuert den Bauch, damit wir zu Höchstleistungen auflaufen können. Ein sehr nützlicher und wichtiger Mechanismus – allerdings nur für «Notfälle» gedacht und nicht für den Normalbetrieb. Wer zu oft und zu lange in diesem Modus verharrt, gefährdet irgendwann seine Gesundheit. Achten Sie deshalb in nächster Zeit einmal ganz bewusst auf Signale wie Hunger, Sättigungsgefühl, Durst, Müdigkeit, Bewegungsdrang usw. Nehmen Sie diese ernst, wird sich Ihr Körpergefühl rasch verbessern. Sie werden erstaunt sein, was Ihnen Ihr Bauch alles mitteilt. Und meistens hat er recht!

Essstörung Orthorexie: Krankhaft gesund ...

Wer sich an die drei oben erwähnten, einfachen Prinzipien hält, macht also schon ganz vieles richtig: Er ernährt sich ausgewogen und vernünftig, ohne dass die Freude am Essen auf der Strecke bleibt. Das ist wesentlich; schliesslich bedeuten gesunde Lebensmittel nicht automatisch ein gesundes Essverhalten. Man kann sich vorbildlich ernähren, aber dabei ein völlig verkrampftes Verhältnis zum Essen entwickeln.
Für diese übermässige Beschäftigung mit gesunder Ernährung wurde sogar ein Begriff geprägt: Orthorexie. Dahinter steckt der Gedanke, dass jedes zwanghafte Verhalten im Zusammenhang mit Lebensmitteln eine Essstörung ist. Dazu das Experten-Netzwerk Essstörungen Schweiz: «Ob es sich bei der Orthorexie um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt oder lediglich um einen aufwändigen Lebensstil, wird aktuell kontrovers diskutiert.» Die Übergänge zwischen gesund und krank sind fliessend und von aussen oft schwer zu beurteilen, da das entscheidend ist, was sich gedanklich abspielt.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Fällt es Ihnen schwer, sich ausgewogen zu ernähren? Oder haben Sie sich selbst fest im Griff, was das Essen betrifft? Ob Sie Ihren Körper sträflich vernachlässigen oder zu sehr kontrollieren: In beiden Fällen kann eine professionelle Ernährungsberatung weiterhelfen. Gehen Sie die Sache an – Ihrer Gesundheit zuliebe.

Viele Zusatzversicherungen beteiligen sich an den Kosten. Die Kranken-Zusatzversicherungen der AXA zahlen beispielsweise 75% an Ernährungsberatung; bis zu einem jährlichen Maximum von CHF 300.– (Gesundheit ACTIF) bzw. CHF 500.– (Gesundheit COMPLET). Voraussetzung dafür ist, dass die Beratung von einer diplomierten Ernährungsberaterin / einem diplomierten Ernährungsberater durchgeführt wird. Die AXA anerkennt ausserdem alle im ErfahrungsMedizinischen Register (EMR) eingetragenen Fachpersonen.

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