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Engagement und Herzblut für Fahrschüler mit Handicap

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Adrian Killmann, Geschäftsführer der Fahrschule Aare Aemme, hat seinen Beruf zur Berufung gemacht. Nachdem der ehemalige Armeefahrlehrer 2017 pensioniert wurde, gründete er eine Fahrschule speziell für Fahrschülerinnern und Fahrschüler mit Handicap. Weshalb Adrian lieber nochmals durchstarten wollte, statt seinen wohlverdienten Ruhestand zu geniessen, und weshalb das vor allem etwas mit Herzblut zu tun hat, erfahren Sie hier. 

In der Schweiz leben über 1.5 Millionen Menschen mit Behinderung (Bundesamt für Statistik), Menschen mit körperlicher oder neurologischer Beeinträchtigung, für welche die eigene Mobilität erschwert oder teilweise sogar unmöglich ist. Betroffene stehen beim Thema Mobilität und Autofahren vor besonderen Herausforderungen. Die Fahreignungsabklärung, der spezialisierte Fahrunterricht sowie die Beschaffung (und Finanzierungsabklärung) des eigenen Fahrzeugs sind die ersten Stufen, die es auf dem Weg zur selbständigen Mobilität zu erklimmen gilt. 

Adrian Killmann hat sich zum Ziel gesetzt, die Kosten für Handicap-Junglenker so tief wie möglich zu halten und den Prozess so einfach wie möglich zu gestalten. «Die Ausbildungskosten für Menschen mit einer Behinderung müssen denen für nicht-handicapierte Menschen angepasst werden», so Adrian. Dies habe etwas mit Herzblut zu tun. Das Lächeln, das er von seinen Fahrschülerinnen und Fahrschülern bekomme, sei viel mehr Wert als das Geld, dass er einnehmen könnte. 

Durch Mobilität zur eigenen Freiheit

Ein solches Lächeln schenkt ihm regelmässig sein Fahrschüler Susaan Santhirakumar. Der 18-Jährige musste am eigenen Leib erfahren, was es heisst, als junger, handicapierter Mann den Fahrausweis machen zu wollen. Susaan macht aktuell eine Ausbildung zum Büroassistenten und ist im zweiten Lehrjahr. Der Lehrlingslohn reicht leider nicht, um alle Kosten zu decken. Dank des Engagements von Adrian und der finanziellen Unterstützung seiner Familie konnte sich Susaan seinen Herzenswunsch erfüllen: Ein eigenes, gemäss seinen speziellen Bedürfnissen umgebautes Auto. Damit ist Susaan mobil und – in seinen eigenen Worten – frei. 

«Mobilität heisst für mich Freiheit.»

Susaan Santhirakumar, Fahrschüler mit Handicap

Benzin im Blut und der Wunsch nach Freiheit im Herzen

Susaans Beine sind von Geburt an in ihrer Bewegung eingeschränkt. Mit den Beinen kann er deshalb nicht Autofahren, umso besser jedoch mit seinen Armen. «Seit ich klein bin, habe ich Benzin im Blut», so Susaan. Er wisse nicht, woher dies komme, aber Autos faszinieren ihn. Im Auto fühle er sich wohl und frei – trotz seiner Einschränkung. Seit er mit dem Auto unterwegs ist, hat sich sein Leben verändert. Wo er vorher noch auf externe Hilfe angewiesen war, ist er heute selbständig unterwegs. Durch seine gewonnene Mobilität hat er nicht nur Zeit und Selbständigkeit gewonnen, sondern auch Spontaneität und Lebensfreude. Susaan ist gerne draussen, unter Leuten, hat Spass – alles Dinge, die für jeden anderen 18-Jährigen selbstverständlich sind, für ihn aber mit grossen Hürden und viel Organisation verbunden waren. Dies konnte Susaan mit Hilfe der Menschen, die ihn unterstützen und durch den Glauben an sich selbst, ändern. Denn wer an sich glaubt, kommt weiter. 

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