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Kontrollieren Sie Heiz- und Nebenkosten. Es lohnt sich!

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Haben Sie Ihre Heiz- und Nebenkostenabrechnung für 2017 schon erhalten? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Dokument in sechs einfachen Schritten kontrollieren, allfällige Fehler erkennen und unzulässige Nachforderungen vermeiden können.

Rund 60% der Schweizer Bevölkerung sind Mieterinnen und Mieter. Wenn auch Sie dazu gehören, erhalten Sie von Ihrem Vermieter oder Ihrer Verwaltung in diesen Tagen vielleicht die Heiz- und Nebenkostenabrechnung 2017. Obwohl der Zeitpunkt nicht vorgeschrieben ist, werden diese Kosten meist auf Ende oder Mitte Jahr abgerechnet. Liegen die effektiven Heiz- und Nebenkosten über der Summe der geleisteten Akontozahlungen, so müssen Sie in der Regel eine Nachzahlung leisten. Fallen die tatsächlichen Kosten tiefer aus als Ihre Akontozahlungen, so erhalten Sie vom Vermieter Geld zurück – oder der entsprechende Betrag wird als Guthaben in die nächste Jahresrechnung übertragen. Keine Abrechnung erhalten Sie, wenn in Ihrem Mietvertrag die Heiz- und Nebenkosten inbegriffen sind oder wenn Sie diese Kosten mit einer Pauschalzahlung begleichen.

Rechnung prüfen in sechs einfachen Schritten

Flattert Ihnen eine Heiz- und Nebenkostenabrechnung ins Haus, so lohnt es sich, dieses Dokument genau unter die Lupe zu nehmen – insbesondere dann, wenn die Kosten gegenüber dem Vorjahr massiv gestiegen sind und der Vermieter eine entsprechende Nachzahlung verlangt. Bei der Kontrolle Ihrer jährlichen Heiz- und Nebenkostenabrechnung gehen Sie am besten schrittweise vor:

  1. Prüfen Sie, ob die verrechneten Positionen in Ihrem Mietvertrag explizit als Nebenkosten aufgeführt sind: Sie müssen nur jene Nebenkosten bezahlen, die im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart und damit ausgewiesen sind.
  2. Prüfen Sie die Details der einzelnen Positionen: Sie müssen nur jene Kosten berappen, die durch den Gebrauch anfallen. Reparatur- und Unterhaltsarbeiten (Austausch des Heizungsbrenners, Neustreichen des Treppenhauses usw.) gelten nicht als Nebenkosten und dürfen nicht auf die Mieter abgewälzt werden.
  3. Prüfen Sie den Verteilschlüssel: Die Heiz- und Nebenkosten müssen mit einem nachvollziehbaren Schlüssel auf alle Mietobjekte einer Liegenschaft aufgeteilt werden. Die Art des Verteilschlüssels ist nicht gesetzlich vorgegeben; ohne formelle Vertragsanpassung darf dieser indessen nicht geändert werden.
  4. Prüfen Sie die Heiz- und Nebenkostenabrechnung rechnerisch und vergleichen Sie den Ihnen belasteten Betrag mit Ihren Akontozahlungen.
  5. Verlangen Sie Einsicht in die Belege, wenn Ihnen die Angaben des Vermieters auf der Nebenkostenabrechnung nicht genügen. So können Sie kontrollieren, welche Kosten unter den einzelnen Positionen aufgeführt sind. «Allgemeine Betriebskosten» müssen vom Vermieter auf Verlangen aufgeschlüsselt werden. Aufgepasst: Manchmal wird in diesem Posten Aufwand versteckt, der gar nicht über die Nebenkosten abgerechnet werden dürfte!
  6. Verlangen Sie eine Korrektur der Abrechnung, wenn Sie einen Fehler entdecken. Sichern Sie sich bei Streitigkeiten die Unterstützung einer Fachperson (Rechtsschutzversicherung, Mieterinnen- und Mieterverband usw.).

Angepasste Akontozahlung von Anfang an

Generell empfiehlt es sich, bereits beim Abschluss des Mietvertrags eine genügend hohe Akontozahlung zu vereinbaren. Massive Nachzahlungen für die aufgelaufenen Heiz- und Nebenkosten lassen sich so in der Regel vermeiden. Auch bei einem laufenden Mietverhältnis können Sie vom Vermieter eine Anpassung der Akontozahlungen für die Nebenkosten verlangen – denn damit ist schlussendlich beiden Seiten gedient.

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